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Lesbischer James Bond: Emma Stahl

Neue lesbische Internetserie geplant

Meike Gottschalk unterstützt das Filmprojekt „Emma Stahl"

l-mag 1.10.2009 – Wer keine Lust hat, im deutschen Fernsehen mit der Lupe nach lesbischen Inhalten zu suchen, und mittlerweile alle „The L Word“-DVDs auswendig mitsprechen kann, sollte einen Blick ins Internet werfen. Dort finden sich neben dem (allerdings ebenfalls kargen) TV-Angebot aus anderen Ländern auch eigens fürs Web produzierte Serien, die lesbische Bedürfnisse befriedigen, ohne Kompromisse für ein Hetero-Publikum eingehen zu müssen. Genau diesen Plan verfolgt auch die Kölner TV-Journalistin Sandra Uredat. Sie will ihre Actionserie „Emma Stahl“ ins Netz bringen und verspricht im L-MAG-Gespräch nicht weniger als „eine Art lesbischen James Bond, Sex und explodierende Autos“. Einen Haken hat die Sache allerdings: Die Agentin Emma Stahl, die „einem Abenteuer und schönen Frauen nicht widerstehen kann“, erwacht nur zum Leben, wenn genügend Geld zusammenkommt. Deshalb hat Uredat auf www.emmastahl.de eine Sammelaktion gestartet und bietet einen zusätzlichen Anreiz: Je nach Höhe des Betrags wird die Spenderin im Abspann, als Statistin oder sogar in einem Filmdialog auftauchen. Die Resonanz, so Uredat, sei bisher erfreulich, sodass in Kürze ein Trailer mit der lesbischen Schauspielerin Meike Gottschalk (den Älteren unter uns noch aus „Verbotene Liebe“ in Erinnerung) in der Hauptrolle gedreht wird. Ab Ende Oktober soll er online stehen, und bis dahin könnt ihr euch auch auf Twitter und Facebook informieren.

Karin Schupp

 

 


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