Caster Semenya darf wieder laufen!
Die Südafrikanerin darf wieder an Frauen-Wettkämpfen teilnehmen
Foto: athletics.org.zal-mag.de 9.7. – Die Leichtatheltik-Weltmeisterin im 800-Meter-Lauf, Caster Semenya, darf wieder an den Start gehen. Dies teilte der Leichtathletik-Weltverband IAAF mit. „Die seit 2009 andauernden Untersuchungen im Fall von Caster Semenya sind nun abgeschlossen. Die IAAF akzeptiert die Schlussfolgerungen einer Reihe von Medizinern, dass sie ab sofort wieder in den Wettkampf einsteigen kann“, heißt es in einer kurzen Mitteilung.
(http://www.iaaf.org/aboutiaaf/news/newsid=57301.html)
Zehn Monate lang war Semenya die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen verwehrt geblieben, weil aufgrund ihrer äußerlichen Erscheinung Zweifel an ihrem Geschlecht aufgekommen waren. (l-mag.de berichtete)
„Ich freue mich riesig, endlich wieder laufen zu dürfen und das alles hinter mir zu lassen“, hieß es in einer Mitteilung von Semenya.
Weitere Details will die IAAF, die während der WM Geschlechtstests bei der Läuferin angeordnet hatte, nicht bekannt geben. Die medizinischen Ergebnisse seien vertraulich. Nach Medienberichten fordert der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, neue Richtlinien im Umgang mit Trans- und Intersexualität von Sportlern zu verabschieden. Dieses Problem werde den Sport sicher weiter beschäftigen.
(nam)






