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Obama auch bei Homorechten auf dem Rückzug?

Hochrangige Militärs bestehen auf don't ask don't tell

l-mag.de 4.3.2010 – Nicht nur das Großvorhaben Gesundheitsreform oder das angestrebte Klimagesetz scheinen US-Präsident Barack Obama ins Stolpern zu bringen: Auch seine Pläne zur Aufhebung des Armeeverbots für geoutete Schwule und Lesben stoßen auf Widerstand. Wie mehrere Medien berichten, äußerten der Stabschef des Heeres sowie der Chef der Luftwaffe bei einer vor kurzem stattgefundenden Anhörung im US-Kongress große Bedenken gegen das Vorhaben. Heeres-Stabschef George Casey sagte, er habe „ernsthafte Bedenken“ gegen die Aufhebung, während die US-Streitkräfte zwei Kriege führten. Luftwaffen-Chef Norton Schwartz sagte, dass jetzt „nicht die Zeit“ sei, um die Soldaten ohne „reifliche Überlegung“ damit zu behelligen.

Obama hatte das Wahlversprechen gegeben, die Rechte der Homosexuellen stärken zu wollen (l-mag.de berichtete). In der US-Armee gilt derzeit das sogenannte „Don't ask – don't tell“-Gesetz. Dieses ermöglicht Schwulen und Lesben in der Armee zu dienen, sofern sie ihre Orientierung nicht offen leben. Die Duldungsregel war 1993 vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton eingeführt worden. (nam)


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