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Der Weg zur Mutterschaft – Entscheidungen

 

Noch nie war es für lesbische Paare so einfach wie heute, Kinder zu bekommen. Gleichgeschlechtliche Paaren können heute auf viele verschiedene Ressourcen zurückgreifen, die ihnen bei der Überwindung der Hürden auf dem Weg zum Kind helfen. Zudem werden auch die Rechte gleichgeschlechtlicher Eltern immer weiter gestärkt.


Bevor sie versuchen, ein Baby zu bekommen, sollten gleichgeschlechtliche Paare dennoch zunächst einige wichtige Fragen klären. Cryos International ist die größte Samenbank der Welt und hat über 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Fertilitätsbehandlung. In diesem Artikel möchten wir einige der Grundsatzfragen ansprechen, mit denen sich gleichgeschlechtliche Paare, die schwanger werden wollen, auseinandersetzen sollten.


1. Wer soll das Kind austragen?

Als erstes ist zu klären, wer das Baby austragen soll. Vielleicht möchte eine von Ihnen besonders gerne das Baby austragen? Oder gibt es vielleicht andere Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen, wie etwa Alter oder medizinische Vorgeschichte? Es gibt auch Frauen, die das Ei ihrer Partnerin austragen, damit beide Anteil haben.


Paare, die sich mehr als ein Kind wünschen, entscheiden sich oft dafür, dass eine Partnerin das erste Kind und die zweite dann das zweite Kind austrägt. So haben beide selbst die Gelegenheit, eine Schwangerschaft zu erleben. Hierfür können Sie bei Cryos Spendersamen für künftige Geschwisterkinder reservieren, sodass Ihre Kinder auch in diesem Fall biologisch miteinander verwandt sind.


2. Woher soll das Sperma kommen?

Einige Paare kennen bereits jemanden, der Samen spenden könnte. Das ist von Vorteil, da Sie auf diese Weise bereits die Persönlichkeit und das Aussehen des Spenders kennen. Andererseits kann die Beziehung zu einem bekannten Spender danach schwierig sein, wenn es Meinungsverschiedenheiten in Hinblick auf die Einbeziehung des Spenders und Elternrechte gibt.


Immer mehr gleichgeschlechtliche Paare entscheiden sich für einen Samenspender. Einer der Vorteile einer Samenbank wie Cryos ist, dass Samenspender bei einer Samenbank auf ihre Rechte als Vater in Verbindung mit ihrem Sperma verzichten. Auf diese Weise vermeiden Sie alle rechtlichen Probleme in diesem Bereich.


Ein weiterer Vorteil einer Samenbank ist, dass die Samenspender auf mehrere übertragbare und erbliche Krankheiten untersucht werden.


Bei Cryos haben Sie kostenlosen Zugang zu allen Informationen, die Sie über den Samenspender brauchen. Auch wenn Sie den Spender nicht persönlich kennen, so erhalten Sie doch sehr viele Angaben zu seiner medizinischen Vorgeschichte, seiner Persönlichkeit und seinem körperlichen Erscheinungsbild. Zudem können Sie sich Kinderfotos des Spenders ansehen.


3. Welche Fertilitätsbehandlung sollen wir wählen?

Ihnen stehen vier Inseminationsmethoden zur Verfügung:

  1. Selbstinsemination: Sie bringen das Sperma mithilfe einer Spritze selbst in die Vagina ein.

  2. IUI (Intrauterine Insemination): Ein Katheter wird durch den Gebärmutterhals geschoben und das Sperma auf diese Weise direkt in die Gebärmutter eingebracht.

  3. IVF (In-vitro-Fertilisation): Eine Methode, bei der Eizellen entnommen und in einem Laborgefäß mit Spermien befruchtet werden. Die Embryonen werden dann in die Gebärmutter übertragen.

  4. ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Die Eizelle(n) werden unter einem Mikroskop mithilfe einer feinen Kanüle mit einer einzelnen Samenzelle injiziert. Der Embryo (oder die Embryonen) werden dann in die Gebärmutter übertragen.


Wenn Sie einen Samenspender nutzen möchten, erfahren Sie auf der Website von Cryos mehr über die Auswahl der richtigen Spermaqualität für die Insemination. Die Website erreichen Sie unter: dk-de.cryosinternational.com.


Wenn Sie Fragen zur Fertilitätsbehandlung mit Spendersamen haben, können Sie sich gerne an den Kundenservice von Cryos International wenden. Diesen erreichen Sie unter: +45 8676 0699, dk@cryosinternational.com.



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