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Lesbenkonferenz: EU will mehr über lesbische Frauen und Regenbogenfamilien erfahren

Zum ersten Mal setzt die EU explizit die Belange von Lesben und Regenbogenfamilien auf ihre Agenda. Interessierte können online an der vom deutschen Familienministerium organisierten Konferenz in Berlin (17./.18. Nov.) teilnehmen.

Canva

Von Dana Müller

7.9.2020 - Wir müssen über lesbische Themen reden und zwar auf allen Ebenen! Umso erfreulicher, dass anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erstmals auf europäischer Ebene über lesbische Inhalte und Lebensrealitäten diskutiert wird - höchste Zeit wird's!

Unter dem staatstragenden Titel: „Intersektionalität und LSBTI-Politik in Europa: Lebensrealitäten von lesbischen* Frauen & Regenbogenfamilien“ steht, organisiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Franziska Giffey, zum ersten Mal eine europäische Konferenz explizit zu lesbischen Inhalten auf der EU-Agenda.

Wer keinen Platz für die Veranstaltung in Berlin (am 18./19. November, Hotel Oderberger) ergattert, kann auch Online per Livestream teilnehmen: Die Anmeldung läuft noch bis kurz vor der Veranstaltung.

Je höher die Teilnehmerinnenzahl, umso stärker wird schließlich die Wirkung, denn wie bedeutend das Thema ist, wird wohl auch an der Beteiligung abgelesen. Und dann schaffen es Lesben vielleicht in Zukunft wirklich auf die EU-Agenda!

Lebensrealitäten von Lesben und Regenbogenfamilien

Inhaltlich soll es um die Lebensrealitäten von Lesben und Regenbogenfamilien in den unterschiedlichen Ländern gehen. So heißt es auf der Webseite: „Die Konferenz wird intersektionale Lebensrealitäten von lesbischen* Frauen, das heißt sich überlappende und gegenseitig verstärkende Diskriminierungsaspekte, und die Bedarfe von Regenbogenfamilien als besondere Familienform sichtbar machen und deren Bedeutung für die politischen Handlungsfelder im Rahmen der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik diskutieren.“

Soll heißen: auf verschiedenen Panels werden zunächst unterschiedliche Themen und Aspekte diskutiert, um anschließend Handlungsanregungen für die EU zu erarbeiten. Was können Gremien, Verwaltung, Gesetzgebung und Politik noch erledigen, um Diskrimierung von Lesben EU-weit abzubauen? Wo gibt es Lücken?

Damit alle Länder kommunizieren können, wird die Veranstaltung komplett auf Englisch stattfinden. Neben Entscheidungsträgern aus diversen Ländern bringen auch die Macherinnen der EL*C – European Lesbian Community ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit ein.

L-MAG wird sich das Geschehen natürlich genau anschauen und hofft auf eine anregende Veranstaltung mit jeder Menge politischen Entfaltungspotential.

Intersektionalität und LSBTI-Politik in Europa: Lebensrealitäten von lesbischen* Frauen & Regenbogenfamilien, 18./19. Nov. 2020 in Berlin - alle Informationen auf der Webseite

 

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