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Behind the scenes ...

„Ich habe mich pudelwohl gefühlt"

L-MAG sprach nach dem Party-Wochenende mit dem Geschäftsführer der Ferienanlage Weissenhäuser Strand, Dipl.-Kfm. Töns Haltermann

L-MAG: Wie kam es eigentlich zu L-Beach? Wie ist der Kontakt zu Claudia Kiesel (L-Beach Veranstalterin) zustande gekommen? 

Töns Haltermann: Wir machen am kommenden Wochenende zum 4. Mal die Veranstaltung „Baltic Soul“ mit dem Organisator Daniel Dombrowe. Der hat den Kontakt zu Claudia Kiesel irgendwann mal bekommen. Die sind dann bei mir reingeschneit. Und da ich, was diese Szene betrifft, nicht ganz unbeleckt bin, habe ich innerhalb von einer Minute gesagt: Ja das probieren wir aus! Ich hatte früher in Hamburg eine große Disco und dort habe ich drei Jahre lang mit Olivia Jones jeden Sonntag schwule Partys gemacht. Von daher wusste ich, in welche Richtung das geht. Und wir haben über 300 Mitarbeiter. Auch wir haben einen nennenswerten Anteil an lesbischen Frauen und schwulen Männern, die bei uns beschäftigt sind.

Das heißt?
Ich würde mal tippen über das gesamte Haus verteilt ist ein Minimum von zehn Prozent der Belegschaft gleichgeschlechtlich orientiert.

Und wie war das mit deinen lesbischen Angestellten? Es gab das Gerücht, dass sie extra frei bekommen haben.
Das ist kein Gerücht! Das ist korrekt. Zumindest für einige stimmt das. Gerade die Damen, die den Empfang gemacht haben. Sie waren natürlich ganz aufgeregt und hatten ein Jahr lang Vorfreude auf dieses Event. Sie haben am Freitag noch gearbeitet, haben die Anreise erledigt, und haben dann Samstag und Sonntag frei gehabt.

Und sie durften mitfeiern und hatten freien Zugang zu allen Partys?
Natürlich! Sie waren von Claudia Kiesel eingeladen. Weil sie die ganze Vorbereitung super gemeistert haben und ihr wahnsinnig viel Arbeit abgenommen hatten. Sie hatten sich das einfach verdient!

Das zweite Gerücht, war, dass sich im Vorfeld von L-Beach einige deiner Mitarbeiterinnen geoutet haben. Ist das wahr?
Die Mädels, die hier arbeiten, wissen, dass mich das überhaupt nicht interessiert, in welche Richtung sie tendieren. Und dass ich nur möchte, dass jede von ihnen privat glücklich ist. Also mir gegenüber hat sich keine geoutet, denn ich wusste das schon vorher. Man hat vielleicht im Vorfeld häufiger darüber gesprochen, um die Neugier zu befriedigen, aber ansonsten: nein. 

Wie sieht es mit den Plänen für das nächste Jahr aus? Gibt es Verbesserungsvorschläge?
Es  gibt natürlich Dinge, die wir noch besser machen wollen. Ein großes Problem war die Anreise. Diejenigen, die gegen 16.00 Uhr auf den Parkplatz fuhren, mussten zwei Stunden auf das Ckeck-In warten. Das kann man verbessern. Das Hauptproblem war die von der Gemeinde verlangte Kurtaxe, die nicht in der Rechnung vorher beinhaltet war. So musste jeder Gast noch mal durch einen Zahlprozess gehen. Das hält natürlich unglaublich auf. Das werden wir im nächsten Jahr anders machen. Und es gibt noch ein oder zwei andere Kleinigkeiten, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Man darf aber nicht vergessen, dass hier an einem Tag über 4.000 Personen angereist sind, das waren 1.176 Zimmer. Das hat der „Weißenhäuser Strand“ in seiner fast 40-jährigen Geschichte noch nie gehabt.

Und wie war das Wochenende für dich?
Ich habe mich pudelwohl gefühlt. Ich hatte ja mit den Damen eines gemeinsam: Auch ich finde Frauen toll. Und deshalb war ich natürlich wie im Paradies. Wer kann das schon behaupten, als einer von ganz wenigen Männern von über 4.000 Frauen umgeben zu sein?

Interview: Dana Müller

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