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K-Word #14: Neues aus der Lesbenwelt

Heute mit Beth Ditto, Tegan & Sara und anderen lesbischen Musikerinnen, Hella von Sinnen, der Disneyprinzessin Mulan, einem Lesbenkurzfilm von Navy CIS-Star Pauley "Abby" Perrette und Brustkrebsvorsorge mit Dana aus The L Word

Von Karin Schupp

l-mag.de, 18.10. - Was macht eigentlich Beth Ditto? Seit ihrer Hochzeit mit Kristin Ogata im Juli lässt's die Gossip-Sängerin ja ein bisschen ruhiger angehen, aber jetzt wurde sie im Studio gesichtet: Sängerin Anastacia ("Paid My Dues") postete bei Twitter ein Foto mit ihr. Ob Beth tatsächlich nur "chillte" oder neues Material aufnimmt, ist nicht bekannt. Anastacia, die gerade publik machte, dass sie sich wegen einer zweiten Brustkrebs-erkrankung dieses Jahr beide Brüste abnehmen ließ, hat ihr neues Album für Anfang 2014 angekündigt. 

Wer Beth Ditto auf Twitter folgen will: ihr echter Twittername ist @oBethoDitto, und wie man dort lesen kann, kann sie nicht ohne Bühne - selbst wenn's nur eine Karaoke-Bühne ist und sie dort nicht mal erkannt wird!

Der Oktober ist übrigens Brustkrebsmonat, und anlässlich dessen wirbt Erin Daniels, die als Dana in The L Word an dieser Krankheit sterben musste (was wir der Serienschöpferin Ilene Chaiken NIE verzeihen werden!!!), fürs "Mamming", sprich: zur Brustkrebsfrüherkennung per Mammographie. Und nebenbei wirbt sie auch für sich selbst: wann wird sie denn endlich mal in einer Comedyserie gecastet? Erin, die inzwischen verheiratet und Mutter von zwei Kindern ist, arbeitet mit Freunden gerade an einer Pseudo-Reality Show namens Project Moonbase, die im Weltraum spielt.

In Deutschland können Frauen ab 50 alle zwei Jahre kostenlos eine Mammographie machen lassen. Diese Form der Brustkrebsvorsorge ist allerdings nicht unumstritten: Kritiker warnen vor falschem Alarm und unnötigen Eingriffen. Informationen kriegt ihr z.B. bei den deutschen Frauengesundheitszentren.

Wir haben's doch schon geahnt, als 1998 der Disney-Film Mulan ins Kino kam und wir die mutige kleine Chinesin - mehr Tomboy als Prinzessin - kennen lernten! In der 3. Staffel der US-Fantasyserie Once Upon A Time outete sich Mulan (Jamie Chung), indem sie beinahe ihrer besten (und verheirateten) Freundin Aurora (Sarah Bolger) alias Dornröschen ihre Liebe erklärt. Leider ließ sie sich ausbremsen, als Aurora mit ihrer Schwanger-schaft herausplatzte, und es ist zu befürchten, dass sie mit Robin Hoods Bande jetzt erst mal traurig aus der Serie galoppiert. Dennoch: ich freue mich über die erste queere Disney-Prinzessin!

Hier findet ihr Vorschläge, mit welcher der anderen 10 Disney-Prinzessinnen sich Mulan trösten könnte. SuperRTL zeigt zurzeit die zweite Staffel von Once Upon A Time (Mi, 20:15 Uhr).

Hella von Sinnen will endlich als Schauspielerin ernst genommen werden. „Die Leute assoziieren mich mit Aktivismus für Homosexuelle, mit Lautsein und mit Tortenresten im Gesicht“, sagte sie in Bild anlässlich eines Auftritts in SOKO Stuttgart. „Ich möchte, dass endlich mal jemand diesen Laden aufzieht und sieht, dass da eine sehr talentierte Schauspielerin ist, eine Persönlichkeit und auch vom Typ her eine Frau, die vielseitig verwendbar ist.“ Also, ich könnte sie mir gut als neue Tatort-Kommissarin vorstellen! A propos: am Sonntag steht Hella in Fang den Mörder im Kölner Gloria-Theater auf der Bühne, ab November übernimmt sie die Moderatorin des Krimirätselstücks von Ralph Morgenstern, der nach Berlin gezogen ist.

"Guckt mal, ich hab mir sogar die Nägel gemacht!" - Hella von Sinnen als mordverdächtige Immobilienmaklerin in SOKO Stuttgart (am 11. Okt.) - Bild: Markus Fenchel/ ZDF

Gestern startete die 3. Staffel von The Voice of Germany, und hier kommt Teil 3 meiner Reihe „Lesbische Castingshow-Finalistinnen von anderswo“. Besonders positiv tut sich da die US-Version von The Voice vor: sie präsentierte in vier Staffeln schon sechs lesbische bzw. bisexuelle Kandidatinnen. Am weitesten kam bisher Michelle Chamuel, die in Staffel 4 auf Platz 2 gewählt wurde. Die 27-Jährige mit dem Nana Moskouri-Flair ist schon lange als Sängerin unterwegs und war schon immer offen lesbisch, möchte sich aber „nicht als lesbische Musikerin“ definieren. Gerade erschien ihr neues Album „All I Want“, das sie unter dem Namen The Reverb Junkie auf ihrem eigenen Label herausbrachte.

Eine zweite lesbische Kandidatin in dieser The Voice-Staffel, Karina Iglesias, war bereits in der ersten Liveshow ausgeschieden.

Pauley Perrette, bekannt als Forensikerin Abby aus der US-Krimiserie Navy CIS, ist nicht lesbisch, aber eine engagierte LGBT-Aktivistin. Jetzt beteiligt sie sich an einer Aktion namens "Love is changing history", mit der das US-Unternehmen AT&T Geld für das Trevor Project (ein Krisentelefon für LGBT-Jugendliche) sammelt: Perrette führte Co-Regie bei dem Kurzfilm "Jenny" über eine Schülerin, die sehnlichst darauf wartet, dass ihr Schwarm Alex sie zum Abschlussball einlädt - mit (für Heteros) überraschendem Ende. Wer "Jenny" (oder "Tale of Two Dads" vom schwulen Ex-'N Sync-Sänger Lance Bass) im Internet teilt, sorgt dafür, dass AT&T einen Dollar an das Trevor Projekt spendet. Hier könnt ihr's euch auch direkt von ihr erklären lassen - oder ihr schaut euch erst mal den Film an:


Zum neuen A-Liga-Dasein von Tegan and Sara - ihr aktuelles Album Heartthrob erreichte Platz 3 der US-Charts - gehört natürlich auch ein Song in einem Hollywood-Film: ihr "Shudder to Think" taucht auf dem Soundtrack von The Dallas Buyers Club (mit Matthew McConaughey und Jennifer Garner). Hier gibt's schon mal den Stream, der Film startet im Februar 2014.

Am 30.10. spielen die Zwillinge übrigens in Hamburg (und verschickten per Instagram schon mal Grüße: siehe unten!), am 31.10. in München, am 6.11. in Wien und am 9.11. in Zürich. Wer das verpasst, kann zumindest für sie voten: Tegan and Sara sind als "Best Canada Act" bei den MTV Europe Music Awards (am 10. Nov. in Amsterdam) nominiert. Ob sie's schaffen werden, sich gegen den ebenfalls nominierten Justin Bieber durchzusetzen?

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