L-Mag

10 queere Videos von queeren Musikerinnen

... aus den letzten sechs Monaten, die von Liebe & mehr erzählen. Auch einige Newcomerinnen sind dabei, die von Anfang an zeigen, dass sie sich und ihre Songs nicht verbiegen lassen wollen.

Screenshot Wilhelmine, „Meine Liebe“

Von Karin Schupp, 8.4.2020

1. Wilhelmine: „Meine Liebe“

Gleich mal keine Zweifel aufkommen lassen, dachte sich die Berlinerin (und L-MAG-Covermodel 2014!) und erklärte in ihrer Debütsingle, wem ihre Liebe und ihr Herz gehört: den Frauen im allgemeinen und ganz speziell ihrer Freundin. Am 24. April erscheint ihre EP „Komm wie du bist“.

2. Katie Pruitt: „Loving Her“

Auch die Alternative-Country-Musikerin aus Nashville outete sich gleich mit ihrer ersten Single – und deutlicher kann man’s nicht machen: Eine Liebeserklärung an ihre Freundin, Bilder einer LGBT Pride-Parade und am Schluss ein Kuss! Pruitts Debütalbum „Expectations“ erschien im Februar.

3. Teyana Taylor feat. Kehlani: „Morning“

Hot, hot, hot! „Talk that shit, play with that clit, and watch it rain on you, babe“, singt Taylor und Kehlani kontert „Tryna eat you, then I'm tryna kiss you“ und „Shit, I feel you cummin‘“. Privat ist allerdings nur Kehlani queer, während Taylor (als einzige auf dieser Liste) hetero und verheiratet ist.

4. LiLA: „Sommernacht“

Lesbischer Text, bisexuelle Story - das ist das Video zum Liebeskummer-Song der Berliner Singer-Songwriterin, die über sich sagt: „Ich halte nichts davon Menschen in Schubladen zu stecken. Vor allem nicht mich selber. Man liebt halt, wen man liebt.“ Gerade erschien ihr erstes Album „lieberlila“.

5. Alexia Riva: „Shine Again“

Die französisch-mexikanische Musikerin mit Wohnsitz Barcelona singt darüber, wie man den Funken in einer Beziehung neu entfacht. Ob sie von ihrer eigenen Freundin erzählt, ist nicht klar, aber laut Pressetext widmet sie den Song „all denen, die sich genauso fühlen und vor allem der LGBTQ+-Community“.

6. Sukini: „Meine Mamas“

Zwar nicht der erste Regenbogenfamiliensong (das ist Suli Puschbans „Meine Mamas sind genial“), aber der coolste: Er stammt von der Rapperin Sookee, die letztes Jahr auf Kinderlieder umschulte. Das Video drehte die lesbische Regisseurin Kerstin Polte, die „Mamas“ spielen Tatort-Kommissarin Karin Hanczewski und Ex-GZSZ-Star Lea Marlen Woitack.

7. King Princess: „Ohio“

Viele lesbische Musikerinnen spielen es ja in Interviews ein bisschen runter, wenn ihre Konzerte vor allem queere Fans anziehen - die 21-Jährige hingegen zeigt ihr Publikum stolz in ihrem Video her und beweist nebenbei, dass sie der wahrscheinlich erste echte lesbische Rockstar seit Joan Jett ist!

8. CHIKA feat. Charlie Wilson: „Can't Explain It“

Queere Rapperinnen gibt’s leider viel zu wenige, da freuen wir uns über CHIKA und ihren Clip, der eine queere Hommage an die 80er/90er-Jahre Sitcom „College Fieber“ ist. Die 23-Jährige, die im März ihr erstes Album, „Industry Games“ rausbrachte, ist bisexuell und „datet vor allem Frauen“, wie sie auf Twitter schrieb.

9. Desirée Dawson: „All In“

Die kanadische Indie-Folk-Sängerin und Castingshow-Gewinnerin (2016) lässt ihre Loverin wissen, dass sie „all in“ ist – also bereit für eine Beziehung. Der Text sei ausdrücklich queer, weil die Leute bei ihren Liebesliedern bisher immer davon ausgegangen seien, dass sie über Männer singe, sagte sie dazu. „Ich finde es wichtig, andere daran zu erinnern, dass es auch andere Optionen gibt.“

10. Steffi List: „Talking about a revolution“

Die Unterfränkin (L-Beach 2010/ 2014/ 2019), die 2008 durch Stefan Raabs Castingshow bekannt wurde, erweckte den 80er-Jahre-Welthit der lesbischen Songwriterin Tracy Chapman zu neuem Leben. „Revolution ist wieder aktueller denn je, und das soll auch mein Musikvideo zeigen, in dem auch Regenbogenflaggen nicht fehlen dürfen“, sagte sie uns dazu.

 

ACHTUNG: Wir schenken euch jeden Samstag eine E-Paper-Ausgabe der L-MAG! Hier geht's zum kostenlosen Download der drei letzten Hefte - Jan/ Feb 2020, Nov/Dez 2019, Sept/Okt 2019 - für den Desktop und für mobile Geräte.

 

Jetzt im Handel:  Die neue Ausgabe der L-MAG  an jedem Bahnhofskiosk, im Abo, als e-Paper und bei Readly erhältlich.

Aktuelles Heft

Titelthema „Mainstream“

Willkommen im Mainstream!
Von Netflix bis Youtube – Lesben werden Massenkompatibel mehr zum Inhalt




L-MAG.de unterstütze ich!

Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei und l-mag.de braucht deine Hilfe!

Wir kämpfen für lesbische Sichtbarkeit, auch im Internet. Deshalb wollen wir uns nicht hinter einer Bezahlschranke verstecken. Sondern auch in Zukunft kostenlos K-Word, Filmtipps und lesbische News für alle lesbar und frei zugänglich online stellen.

Dafür brauchen wir deine Unterstützung. Hilf uns monatlich oder auch einmalig mit einem freiwilligen „online-Abo“ und sichere damit lesbischen Journalismus im Netz.

Vielen Dank! Dein L-MAG-Team

L-MAG.de finde ich gut!

Diese Website verwendet Cookies, Google Analytics und den Adserver Google DFP. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, stimmen Sie dem zu.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK

L-MAG.de unterstütze ich!

Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei und l-mag.de braucht deine Hilfe!

Wir kämpfen für lesbische Sichtbarkeit, auch im Internet. Deshalb wollen wir uns nicht hinter einer Bezahlschranke verstecken. Sondern auch in Zukunft kostenlos K-Word, Filmtipps und lesbische News für alle lesbar und frei zugänglich online stellen.

Dafür brauchen wir deine Unterstützung. Hilf uns monatlich oder auch einmalig mit einem freiwilligen „online-Abo“ und sichere damit lesbischen Journalismus im Netz.

Vielen Dank! Dein L-MAG-Team

Nein Danke, möchte ich nicht | Hab schon!

L-MAG.de finde ich gut!
x