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Gemeinsam die Stimme gegen Rechts erheben

Am 18. September wird in Berlin gewählt, der Einzug der AfD ist nach aktuellen Umfragen wahrscheinlich. Ein breites Bündnis von queeren Gruppen, Medien und Institutionen stellt sich AfD, NPD und auch potenziellen LGBT-Protestwählern entgegen.

Bildunterschrift

Von Axel Schock

l-mag.de, 7.6.2016 – Ein zweistelliges Wahlergebnis der AfD wie bei den drei Landtagswahlen im März, wäre für Heiko Großer, Vorstandsmitglied der Berliner Aids-Hilfe (BAH), „eine Katastrophe“. Und so lautet denn auch die klare Parole der Kampagne: „Arsch hoch! Du hast die Wahl. Keine Stimme den Blauen und Braunen!“ Initiiert von der BAH haben sich derzeit über 40 queere Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen aus Berlin der Kampagne angeschlossen, darunter GLADT, das Schwule Museum*, Begine, Lesben- und Schwulenberatung, der Regenbogenfonds, Teddy, SchwuZ, der Berliner CSD e. V. sowie L-MAG und unsere Schwester, das queere Berliner Stadtmagazin Siegessäule.

LGBTI-Protestwähler auf die Folgen aufmerksam machen

„Sie reden von mehr Demokratie, doch wollen sie diese bloß aushöhlen. Sie verneinen die sexuelle Vielfalt und wollen die so genannte 'Propaganda' von und über queere Menschen verbieten“, heißt es unter anderem im Aufruf. Es gilt, so Großer, „unsere lang und hart erkämpften Rechte zu verteidigen“. Man will vor allem jenen LGBTIs, die mit dem Gedanken spielen, aus Protest eine rechte Partei zu wählen, bewusst machen, welche Folgen ein Einzug der AfD oder NPD gerade auch für die eigene Minderheit bedeuten kann.

"Die Zeit, sich rauszuhalten, ist vorbei"

Die Initiatoren hoffen auf weitere Verbündete, die beispielsweise im Juni an CSD-Wagen oder Straßenfest-Ständen das Kampagnen-Logo verwenden und damit ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und ein rückständiges Frauen- und Familienbild setzen. Geplant sind zudem Diskussionen, Kulturveranstaltungen und andere Aktionen. „Auch wenn wir politische Kampagnen als Profi-Journalistinnen sonst eher kritisch aus der Distanz beleuchten, ist hier ein klares Bekenntnis angesagt", erklärt Manuela Kay, Verlegerin und Chefredakteurin der L-MAG, den Beitritt des Magazins zum Bündnis. "Wenn es um rechte politische Tendenzen geht, ist die Zeit für Objektivität einfach vorbei."

Aktuelle Infos bei der Berliner Aids-Hilfe und auf Facebook.


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