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Die lesbischen Filme der Berlinale 2018

Heute beginnt die Berlinale, bei dem auch der Teddy, der weltweit größte LGBTQ-Filmpreis, verliehen wird. Zur Wahl stehen in diesem Jahr rund 30 Filme, wir stellen die Spielfilme und Dokumentationen mit lesbischem Inhalt vor.

Films de Force Majeure/ Blinker Filmproduktion "Game Girls" porträtiert ein starkes Frauenpaar, das am Rande der US-amerikanischen Gesellschaft lebt

Von Karin Schupp, 15.2.2018 

Las herederas, Paraguay/ Uruguay/ Deutschland u.a. 2018, Regie/ Buch: Marcelo Martinessi, 95 min., Spanisch mit Untertiteln, Wettbewerb

Chela und Chiquita sind schon lange ein Paar. Als Chiquita (Margarita Irún) wegen Überschuldung ins Gefängnis kommt, muss Chela (Anna Brun), die bisher nur ungern das Haus verließ, einen Taxi-Service anbieten, um allein über die Runden zu kommen. Dabei lernt sie die junge, lebensfrohe Angy (Ana Ivanova) kennen und entdeckt ihre eigenen Sehnsüchte neu.

 

Para Aduma, Israel 2018, Regie/ Buch: Tsivia Barkai Yacov, 90 min., Hebräisch mit engl. Untertiteln, Generation 14plus

Coming-out-Film: Die 17-jährige Benny (Avigayil Koevary) steht den religiös-nationalistischen Ansichten ihres Vaters immer skeptischer gegenüber, während ihre Freundin Yael (Moran Rosenblatt) bei ihr ein aufwühlendes Gefühlschaos auslöst.

 

L’Animale, Österreich 2018, Regie/ Buch: Katharina Mückstein, 97 min., Panorama

Mati (Stophie Stockinger) steht kurz vorm Abitur, heizt am liebsten mit ihrer Motocross-Maschine durch den Steinbruch und hängt mit ihrer Jungsgang ab. Aber alles gerät aus dem Gleichgewicht, als sich Matis Kindheitsfreund Sebi (Jack Hofer) in sie verliebt und Mati sich ausgerechnet mit Carla (Julia Franz Richter) befreundet, die sich zur Feindin der Clique gemacht hat. Währenddessen rumort es nicht minder gewaltig in der Ehe von Matis Eltern.

Shakedown, USA 2018, Regie: Leilah Weinraub, 82 min., Englisch, Panorama

Dokumentation über eine lesbische Partyreihe in Los Angeles, mit der die Butch Ronnie Ron in den Nullerjahren erfolgreich war: Mit Hip Hop, Go-Go-Dance und Strip-Shows war „Shakedown“ nicht nur die Party für die afroamerikanische Lesbenszene, sondern für viele der Mitarbeiterinnen und Gäste auch ein Familienersatz.

 

Game Girls, Frankreich / Deutschland 2018, Regie: Alina Skrzeszewska, 90 min., Englisch, Panorama

Dokumentation über ein lesbischen Paar im Bezirk Skid Row in L.A., der auch als „Hauptstadt der Obdachlosen“ bekannt ist. Doch auch wenn sich Teris und Tiahnas Leben zwischen Knast, Alkoholsucht und Drogenverkauf abspielt, sind sie keine Opfer, die jede Hoffnung verloren haben, sondern wehren sich gegen Polizeigewalt, Obdachlosigkeit und Behördenwillkür.

 

Yours in Sisterhood, USA 2108, Regie: Irene Lusztig, 101 min., Englisch mit deutschen Untertiteln, Forum

Die Regisseurin reiste zwei Jahre lang durch die USA und ließ Frauen Leserinnenbriefe vorlesen und kommentieren, die vor über 40 Jahren an die feministische Zeitschrift Ms. geschrieben wurden. Darin geht es um Schwangerschaftsabbrüche, lesbische Liebesaffären verheirateter Frauen oder um die Ignoranz des Magazins gegenüber den Lebenswirklichkeiten schwarzer Frauen.

 

Eine Liste mit allen LGBTQ-Filmen der Berlinale 2018 steht auf der Webseite unseres Schwestermagazins Siegessäule.

68. Internationale Filmfestspiele Berlin, 15.–25. Feb., Informationen und das komplette Programm stehen hier.

32. Teddy Award, 23. Feb., 20:30 Uhr, Haus der Berliner Festspiele

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