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Endlich wieder Lesbenfilme im Kino: Das Queerfilmfestival 2021

Das Queerfilmfestival geht in die dritte Runde. In elf Städten laufen vom 1.-5. September Filme mit LGBTQ-Inhalten. Wir stellen die Filme von lesbischen Interesse vor: eine Romantic Comedy, ein Liebesdrama, ein Dokumentarfilm und ein Biopic.

Salzgeber Anna Alfieri und Agathe Ferré in „Bordeline“

Von Sabine Mahler

28.8.2021 - Bereits zum dritten Mal werden neue queere Filme - teilweise sogar als deutsche Erstaufführungen - beim Queerfilmfestival des Salzgeber Verleihs gezeigt. Das Festival mit insgesamt 15 Filmen findet vom 1. bis 5. September bundesweit in Kinos statt, mit dabei sind elf Städte: Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Stuttgart, und auch ein Kino der österreichische Hauptstadt Wien nimmt teil.

Wir haben euch hier die wichtigsten Infos zu den vier Filmen von lesbischem Interesse zusammengestellt:

 

Ellie & Abbie (Australien 2020, 82 min., OmU, Termine)

Der Film von Monica Zanetti ist nicht einfach nur eine hoffnungslose Romanze, sondern auch ziemlich abgefahren: Ellie (Sophie Hawkshaw) ist Schülerin auf einer Highschool in Australien, der Abschlussball steht kurz bevor. Soll sie es wagen, ihren Schwarm Abbie (Zoe Terakes) nach einem Date für den Ball zu fragen? Damit Ellie nicht mit all diesen Fragen rund um das bevorstehende Comming Out allein sein muss, taucht plötzlich der Geist ihrer längst verstorbenen Tante (Julia Billington) auf. Die lesbische Aktivistin der 80er Jahre unterstützt Ellie als geisterhafte Liebespatin, wo sie nur kann.

 

Borderline (UK 2021, 105 Minuten, OmU, Termine)

In „Borderline“ verarbeitet Regisseurin Anna Alfieri ihre erste große Liebe mit all ihren Höhen und Tiefen. Erst genießen Anna, von Alfieri selbst gespielt, und Robyn (Agathe Ferré) ganz verliebt ihre gemeinsame Zeit in London, Paris und Süditalien, doch bald folgen kleine Streitereien und irgendwann immer größere Verletzungen. Die persönliche Geschichte seziert aber nicht nur, wie eine Liebe Stück für Stück zerbricht, sondern zeigt auch, wie beide Protagonistinnen lernen, sich nicht länger zu verletzten. Nicht nur ein Liebes- sondern auch ein Selbstfindungsfilm.

 

Genderation (D 2021, 88 Minuten, OmU, Termine)

Monika Treut porträtierte vor über zwanzig Jahren in Gendernauts die trans- und genderqueere Szene in San Francisco, damals einer der ersten Dokumentarfilme überhaupt zu diesem Thema. Für Genderation besuchte die queere Regisseurin ihre damaligen Protagonist*innen erneut. Wie ist es ihnen seit 1999 ergangen? Wie aktiv zeigen sie sich im Alter? Und wie sind sie durch die rechtskonservative Trump-Ära gekommen?

 

Tove (Finnland/ Schweden 2020, 100 min., OmU, Termine)

Das Biopic portraitiert das Leben der Finnin Tove Jansson (1914–2001). Sie ist die Schöpferin der weltberühmten Mumins, den Trollfiguren aus dem Mumintal. Mit diesen knuddeligen Figuren wurde Jansson wahrscheinlich zur bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands. Privat war sie lesbisch und eine kreative Pionierin, die ein aufregendes Boheme-Leben zwischen Helsinki, Stockholm und Paris führte und Geschlechterrollen über Bord warf. Tove war ein absoluter Kassenschlager in Finnland.

Hier findet ihr das gesamte Programm des Queerfilmfestivals. 

Und hier ist die Liste aller teilnehmenden Kinos in den 11 Städten.

Karten können jeweils vor Ort gekauft werden. Beachtet auch die im jeweiligen Bundesland geltenden Coronaregeln.

 

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