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Ghosting mal anders: Lesbische Geister und schwule Dämonen

Eine dubiose Studie aus den USA behauptet, dass 85 Prozent der LGBT von Geistern besessen sind und mit ihren Pride-Paraden negative Energien freisetzen, die Unschuldige in einem 10 Kilometer-Radius befallen. Happy Halloween!

Canva

Von Julius Brockmann

31.10.2020 - Das erste Treffen lief super und auch der zweite Abend zusammen war nett, doch plötzlich herrscht Funkstille. Nachrichten und Anrufe werden ignoriert. Ghosting ist ein weit verbreitetes, für die Betroffenen oft schmerzhaftes Phänomen. Zum Glück liefert jetzt die „Spiritual Science Research Foundation“ (SSRF) eine plausible Erklärung dafür, warum manche LGBT zu dieser fiesen Art neigen: 85 % von ihnen sind schlicht von Geistern besessen.

Klingt jetzt auf den ersten Blick etwas unglaubwürdig. Die spirituellen Forscherinnen und Forscher fanden aber weitere interessante Dinge heraus, die diese These stützen. So zum Beispiel, dass schwule Männer von weiblichen Geistern besessen sind. Diese fühlen sich dann von Männern angezogen. In ähnlicher Weise funktioniert das auch mit Lesben, die „männliche Geister in sich haben“.

Geister lösen homosexuelle Anziehung aus

Auf der Website der „Spiritual Science Research Foundation“ erläuterte ein - mittlerweile gelöschter - Artikel das heimtückische Vorgehen der Geister. Sie befallen den Menschen und überwältigen seinen Verstand. Statt sich „normal“ zu verhalten, löse der Geist im Menschen eine homosexuelle Anziehung aus.

Weitere Erkenntnis: In einem Prozent der Fälle verursache Homosexualität die Verwendung von „schlechten Worten“. Wer also viel flucht, ist vielleicht einfach „nur“ von Geistern heimgesucht worden. Andere Sünden im Zusammenhang mit Homosexualität sind da schon besorgniserregender. 3 % der von einem Geist besessenen LGBT sind laut SSRF gerne zusammen nackt, 13 % von ihnen neigen sogar zu Gewalt und greifen ihre Mitmenschen an.

Ermutigen LGBT zur „schamlosen“ Zurschaustellung ihrer Sexualität

Darüber hinaus seien von Geistern besessene LGBT „anfälliger dafür, von negativen Energien beeinflusst zu werden“, die sie ermutigen, ihre Homosexualität auf „schamlose und sogar aggressive Weise“ zur Schau zu stellen. Belege dafür sieht die Stiftung in der Vielzahl von Pride-Paraden. „Exhibitionismus und Narzissmus“ kennzeichne diese Festivals.

Das Gefährliche daran sei die negative Energie, die von den Prides ausgehe. Sie schwappe wie eine Welle bis zu 10 Kilometer weit durch die Straßen der Städte. Unschuldige in der Nähe würden dann von der negativen Energie der Prides überrollt.

Woran man von Geistern Besessene erkennt

Doch wie erkenne ich nun, ob zum Beispiel mein Date von einem Geist besessen ist? Auch dafür liefert die spirituelle Stiftung wertvolle Hinweise. Besessene seien träge, anfällig für Depressionen, hätten Geldsorgen und zeigten oft ein impulsives Verhalten.

Neben spirituellen Sprüchen und Gesang helfe dann nur noch eine Hypnotherapie. Diese trage dazu bei, „körperliche Anziehungskraft auf das andere Geschlecht auszulösen“ und „Erinnerungen an frühere homosexuelle Erfahrungen zu löschen und durch heterosexuelle zu ersetzen“. Statt nur den Geist auszutreiben, findet praktischerweise dann also gleich eine Umpolung statt.

Wie die in Australien und den USA registrierte Stiftung zu ihren Erkenntnissen gekommen sein will, ist nicht bekannt.

 

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