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Ja, ich will (dich in 24 Ländern heiraten)

Um darauf aufmerksam zu machen, dass die Ehe für Lesben und Schwule nur in wenigen Ländern existiert, wird das Künstlerinnenpaar JF. Pierets in allen 24 Ländern, in denen es möglich ist, heiraten – und reist dafür einmal um die Welt.

Boom/ Facebook Julian P. Boom (l.) und Fleur Pierets, auch privat ein Paar, nennen sich als Künstlerinnen-Duo "JF. Pierets"

Von Sabine Mahler

17.8.2017 - Das Künstlerinnenpaar „JF. Pierets“ hat sich etwas ganz Besonderes vorgenommen: Sie wollen in jedem einzelnen Land, in dem die Ehe für alle gilt, heiraten. Mit dem ungewöhnlichen Projekt wollen sie darauf aufmerksam machen, dass die Ehe für alle bisher nur in sehr wenigen Ländern möglich ist. Zu Beginn der Planungen waren es gerade mal 22 Nationen, während in 170 Staaten die Ehe für homosexuelle Paare nicht erlaubt war. Deshalb trägt das Projekt (auch weiterhin) den Namen „22“, auch wenn inzwischen hier in Deutschland und auf Malta die Ehe für lesbische und schwule Paare legalisiert wurde. Bei uns werden "JF. Pierets" genau in einem Jahr, im August 2018, heiraten.

Hinter „ JF. Pierets“ verbergen sich Julian P. Boom und Fleur Pierets, die sich ursprünglich schon im Jahr 2012 in Belgien das Ja-Wort gaben. Aktuell leben die Künstlerinnen in New York City, wo sie sich auf ihre Weltreise vorbereiten.

Alle Hochzeiten werden zu einem großen Kunstwerk

Die erste Vermählung im Rahmen des Kunstprojekts findet bereits im September in Manhattans City Hall statt. Weiter geht es dann in die Niederlande, wo die zweite Eheschließung stattfinden soll. Und so geht es für das Paar um die Welt, bis im Oktober nächsten Jahres in Neuseeland ein letztes Mal geheiratet wird.

Von den jeweiligen Vermählungen machen „JF. Pierets“ Fotos und Videos, die zu einem großen Kunstwerk zusammengefasst werden. Das Hochzeits-Werk soll schließlich Ende Oktober 2018 ausgestellt werden. Hier findet ihr einen Überblick über alle geplanten Stationen.

Da bleibt den beiden Frauen nur zu wünschen, dass sie ihre Weltreise verlängern und verlängern müssen, weil immer mehr Länder hinzukommen, in denen sie heiraten können.

Infos zum Kunstprojekt: 22theproject.com

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