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München bekommt ein Lesbenzentrum

Was im Sommer bereits auf dem Münchener CSD angekündigt wurde, wird jetzt Realität: Bayerns Hauptstadt erhält 2019 einen Treffpunkt für lesbische Frauen.

Tjook/ CC-BY-NC-ND

Von Sabine Mahler

28.10.18 - Mitte Oktober hat die Stadt München darüber entschieden, ein Lesbenzentrum einzurichten. Die neue Einrichtung soll in der Müllerstraße in unmittelbarer Nähe des schwulen Kommunikations- und Kulturzentrums "Sub" entstehen. Die Müllerstraße liegt im Münchener Glockenbachviertel, welches als Szeneviertel bekannt ist.

Das Zentrum soll die lesbische Bevölkerungsgruppe stärker sichtbar machen und einen geschützten Treffpunkt für lesbische Frauen bieten. Bisher gibt es das in München mit dem Kommunikations- und Kulturzentrums „Sub“ nur für schwule Männer.

Angekündigt wurde das Projekt schon auf dem diesjährigen Münchner CSD von Oberbürgermeister Dieter Reiter. Nachdem nun der Sozialausschuss des Stadtrats dem fraktionsübergreifenden Antrag von CSU, SPD, Grüne/Rosa Liste, FDP-HUT und Linke stattgegeben hat, werden nun die Räume in der Müllerstraße 26 eingerichtet und im Jahr 2019 eröffnet.

Café, Gruppenräume und eine kleine Bibliothek

Das Zentrum soll als lockerer Treffpunkt mit einen offenen Café- und Barbetrieb dienen, aber auch Angebote für Gruppen bereitstellen sowie Vorträge, Schulungen, Kurse und weitere Veranstaltungen anbieten. Auch eine Außenfläche und eine kleine Bibliothek soll es geben.

Träger des Lesbenzentrums wird der Verein Lesbentelefon e.V., der bereits für die Lesbenberatungsstelle LeTRa verantwortlich ist. Lesbentelefon e.V. ist bereits Träger einer Vielzahl von Angeboten und Maßnahmen. Kernpunkt ist die Beratungsstelle, zu der lesbische Frauen mit ihren Problemen von „Zum ersten Mal verliebt in eine Frau – und jetzt?“ bis Kinderwunsch oder auch bei Problemen mit Diskriminierung kommen können. Darüber hinaus leistet LeTRa viel Öffentlichkeitsarbeit und gehört zu einem der vier großen sozialpolitischen Vereine, die den CSD München organisieren.

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