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Neue US-Serien mit L-Faktor

In der letzten Woche hat in den USA die neue TV-Saison begonnen, und wir stellen euch fünf brandneue US-Serien mit lesbischen und bisexuellen Charakteren vor - die queerste Serie des Herbstes gibt's auch schon bei uns!

Zeigt! Uns! Lesben! Sarah (Amy Landecker, l.) und Tammy (Melora Hardin) in "Transparent" - Foto: Screenshot

Von Karin Schupp

l-mag.de, 5.10.2014 – „Es ist eine neue Zeit angebrochen, wenn es eine Fernsehserie geben kann, die keine Angst hat, verschiedene sexuelle Orientierungen von Frauen zu zeigen“, sagte Jada Pinkett Smith neulich, als sie über ihre neue Serie Gotham (s. unten) sprach. Das deutsche Fernsehen ist von dieser neuen Zeit noch weit entfernt, in den USA nähert man sich ihr zumindest behutsam an: dort gibt es zurzeit immerhin 56 lesbische oder bisexuelle Frauen in Haupt- und festen Nebenrollen, wie die Medienorga-nisation GLAAD auszählte - auch in einigen neue Serien, die Ende September starteten:

In Transparent erfahren drei erwachsene Geschwister, dass ihr Vater (Jeffrey Tambor) trans ist und jetzt als Maura lebt - die ihr Leben im Vergleich zu ihnen aber noch am besten auf die Reihe kriegt. Zum sehr queeren Cast gehört auch Tochter Sarah (Amy Landecker), verheiratete Hausfrau und Mutter, die sich aufs Neue in ihre College-Loverin Tammy (Melora Hardin) verliebt. Auch hinter der Kamera scharte Serienschöpferin Jill Soloway (Six Feet Under), deren Vater sich vor einigen Jahren als trans outete, etliche Lesben um sich, darunter Andrea Sperling (Itty Bitty Titty Committee), Nisha Ganatra (Chutney Popcorn) und ihre Schwester Faith Soloway. Die  eigen-produzierte Familiendramedy der Online-Videothek Amazon Prime ist schon in Deutschland abrufbar (die erste der 10 Folgen ist kostenlos), bisher aber nur in Originalsprache. Die Synchronfassung kommt im November.

Das Batman-Prequel Gotham (FOX) zeigt die spätere Fledermaus als Kind und erzählt die Vorgeschichten weiterer Superhelden und Antagonisten aus dem Batman-Universum, darunter Catwoman, Pinguin und Renee Montoya (Victoria Cartagena) alias The Question, seit 2003 die einzige lesbische Latina unter den Superheldinnen (und in den Batman-Comics die Loverin von Batwoman). Montoya, hier als Kommissarin auf Verbrecherjagd, wird als Ex von Barbara (Erin Richards) eingeführt, die jetzt mit Hauptfigur Detective James Gordon (Ben McKenzie) verlobt ist: in der ersten Folge fragt sie Barbara: „Kennt er dich... so, wie ich dich kenne?“ Ach ja, und Jada Pinkett Smith (Hawthorne) spielt einen Mafiaboss - nicht queer, aber cool!

In der Dramedy Red Band Society vom Glee-Sender FOX geht es um jugendliche Langzeitpatienten in einer Klinik in Los Angeles. Ab Folge 2 treten auch Sarah (Andrea Parker, bekannt aus Pretty Little Liars) und Daniella (Tricia O'Kelley), die Powerlesben-Mütter der herzkranken Kara (Zoe Levin), auf und versuchen zunächst, ihrer Tochter einen vorderen Platz auf der Spenderherzliste zu erkaufen. Auch dabei: Oscar-Gewinnerin Octavia Spencer (The Help) und - in dieser Szene zu sehen - der schwule Schauspieler Wilson Cruz.

Survivor’s Remorse (Starz) ist eine Sitcom über den jungen Basketballer Cam (Jesse T. Usher), der seinen ersten Millionen-Vertrag in Atlanta kriegt und seinen ganzen Familienclan mitbringt. Dazu gehört auch seine lesbische Schwester M-Chuck (Erica Ash), die sich im Trailer mit den Worten „Eine Hetero-Frau ist so lange hetero, bis mein Kopf zwischen ihren Beinen ist“ präsentiert. Ash ist eine erfahrene Lesbendarstellerin: sie spielte in der Sketchcomedyserie Big Gay Sketch Show des lesbisch-schwulen Senders Logo mit. 

Für Anfang 2015 sind weitere Serien mit L-Faktor angekündigt, allen voran die NBC-Sitcom One Big Happy von der lesbischen Autorin Liz Feldman (2 Broke Girls), die Ellen DeGeneres als Produzentin gewinnen konnte. Elisha Cuthbert (24) spielt darin eine Lesbe, die mit ihrem besten Hetero-Freund (Nick Zano) ein Kind bekommen will und just in dem Moment schwanger wird, als er die Liebe seines Lebens (Kelly Brook) trifft. Mehr zu diesem und anderen Neustarts in ein paar Monaten!

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