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„Wir lassen uns nicht spalten!“ - Queer-Block auf der Großdemo gegen Rechtsruck

Ein breites Bündnis wird am 13. Oktober in Berlin ein Signal für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft setzen. L-MAG ruft dazu auf, sich dem Queer-Block der #unteilbar-Demo anzuschließen.

Rasande Tyskar/ CC-BY-NC [unteilbarqueer-Logo einmontiert]Hamburg Lesben machten es vor: We'll Come United-Demo am 29. September

Von Clara Woopen

6.10.18 - Eine breite zivilgesellschaftliche Bewegung für Solidarität und eine offene Gesellschaft entsteht gerade gegen den Rechtsruck in Deutschland – da darf eine große queere Beteiligung nicht fehlen.

Das neue Bündnis #unteilbar ruft zu einer Großdemonstration in Berlin am 13. Oktober auf. Wie es im Aufruftext heißt, sollen an diesem Tag so viele Menschen wie möglich ein „klares Signal“ für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft setzen.

Innerhalb kürzester Zeit erfuhr #unteilbar auch von etlichen queeren Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen einen unglaublichen Zulauf und prominente Unterstützung. L-MAG und unser Schwestermagazin Siegessäule sind ganz vorne mit dabei und initiierten einen gemeinsamen queeren Block innerhalb der Großdemo.

Mehr als 5.000 zivilgesellschaftliche Organisationen und Einzelpersonen stehen bereits mit ihrer Unterschrift hinter #unteilbar. Prominente wie Carolin Emcke oder Jan Böhmermann und verschiedenste Organisationen, Religionsgemeinschaften und Gruppen gehörten zu den Erstunterzeichnenden. Initiiert vom Verein Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) in Berlin, der sich für Bürger- und Menschenrechte einsetzt, wird die Unterstützung immer breiter und bunter.

Gegen Ausgrenzung, für Menschenrechte und Sozialstaat

Die weit gestreute zivilgesellschaftliche Unterstützung spiegelt sich in der inhaltlichen Breite wider: #unteilbar ruft gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTI-Feindlichkeit auf.

Außerdem fordert das Bündnis die Stärkung der Menschenrechte, etwa in Bezug auf die aktuelle Situation an den europäischen Außengrenzen, des Rechts auf Leben und auf Asyl sowie einen stärkeren Sozialstaat, der mehr in die Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung investiert.

„All diese Kämpfe gehören zusammen“, erklärt Nora Berneis aus dem Bündnisbüro. Eine Bewegung gegen rechts, die wirklich Erfolg haben will, müsse all diese Themenfelder mit einbeziehen. Der Hashtag #unteilbar bedeute, dass „wir alle zusammengehören und uns nicht spalten lassen entlang von Religionen, sexuellen Orientierungen und so weiter.“

Dies erscheint umso wichtiger, als die rechten Bewegungen versuchen, auch Themen wie Frauenrechte oder Homofreundlichkeit für sich zu vereinnahmen und ihre menschenfeindlichen Positionen auf diese Weise salonfähig zu machen.

L-MAG und Siegessäule rufen zum Queer-Block auf

Die Solidarität mit der queeren Community ist von vornherein wichtiger Bestandteil der Forderungen von #unteilbar. Eine Bewegung für eine offene Gesellschaft muss auch für die Sichtbarkeit und die Rechte von queeren Personen eintreten.

L-MAG und Siegessäule rufen jetzt die Community und ihre Verbündeten unter dem Hashtag #unteilbarqueer dazu auf, sich bei der Großdemonstration in den Queer-Block einzureihen. Mit weiteren Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen aus der Community wird der Queer-Block gemeinsam für queere Sichtbarkeit, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt laufen. 

Demo #unteilbar: Samstag, 13. Oktober, 13:00 Uhr am Alexanderplatz, Ende mit einer Kundgebung und Kulturprogramm an der Siegessäule

unteilbar.org

Queer-Block #unteilbarqueer: Infos auf Facebook, der Sammelpunkt ist hier angezeigt

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