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Regenbogenfamilien stärken und Stolpersteine ausräumen

Ein neues Projekt in NRW will Regenbogenfamilien unterstützen und die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen verbessern. Ein Online-Fragebogen und Workshops laden dazu ein, Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche zu äußern.

Fleischman/ InstagramPromi-Stylistin Toby Fleischman (r.) und ihre Frau Lindsay Lanciault machten 2017 Schlagzeilen, weil sie zur gleichen Zeit schwanger waren

Von Karin Schupp

10.10.18 - Regenbogenfamilien sind Familien wie alle anderen auch – und doch stoßen sie im Alltag immer wieder auf Unwissen, Ignoranz und Vorurteile. Welche Erfahrungen machen Familien mit mindestens einem lesbischen, schwulen, bi oder trans* Elternteil mit Ämtern, Institutionen und Beratungsstellen oder auf Spielplätzen? Und wie lassen sich diese Stolpersteine ausräumen?

Das ist Thema des ersten großen Regenbogenfamilien-Projekts in Nordrhein-Westfalen, dessen Ziel es ist, LGBT-Familien zu stärken und die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen zu verbessern. 

Bei einem ersten Workshop Ende September entwickelten Eltern und ihre Kinder bereits konkrete Wünsche, etwa nach geschulten Fachkräften in Einrichtungen, Jugendämtern und Vereinen sowie mehr Sichtbarkeit in Unterrichtsmateralien und Formularen. Ein zweiter Workshop, der für alle interessierten Familien offen ist, findet am 17. November in Dortmund statt.

Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, wurde außerdem ein Fragebogen online gestellt, der sich an die Regenbogenfamilien im Bundesland richtet. Darin soll erhoben werden, wer unter dem Label „Regenbogenfamilie“ zusammenlebt, wie sie die Gesellschaft bereichern und welche Rolle Beratungsstellen dabei spielen (könnten).

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert und in Kooperation mit der LAG Lesben in NRW und den Vereinen rubicon und Rosa Strippe durchgeführt.

Die Online-Befragung läuft noch bis zum 18. Oktober.

Hier geht's zur Anmeldung zum Workshop "Regenbogenfamilien in NRW: Vielfalt der Lebensentwürfe" am 17. Nov. in Dortmund

Weitere Informationen auf der Webseite  regenbogenfamilien-nrw.de.

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