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Veronica King erhält den ersten Hessischen Preis für lesbische Sichtbarkeit

Engagiert und sichtbar als Schwarze Lesbe ist Veronica King seit Jahrzehnten in vielen Bereichen unterwegs, darunter CSD-Organisation, Theater, Frauen- und Anitrassismusarbeit. Am Mittwoch bekam die Kasselerin dafür den Preis für lesbische Sichtbarkeit.

Hessische Landesregierung Preisträgerin Veronica King (l.) mit den Jurymitgliedern Max Helmich, DJ Betty Ford, Dr. Gesa Teichert-Akkermann,Stephanie Kuhnen, Susanne Stedfeld (v.l.n.r.)

Von Karin Schupp

15.10.2020 - Die Sozialpädagogin Veronica King wurde gestern mit dem ersten Hessischen Preis für lesbische Sichtbarkeit ausgezeichnet. Die Kasselerin (53), Mutter von drei Kindern, ist als schwarze, lesbische Frau sichtbar und „arbeitet mit viel Energie daran, Strukturen zu öffnen und weiterzuentwickeln“, wie es in der Laudatio heißt.

„Mit Veronica King hat die Jury eine Preisträgerin ausgewählt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten und bis heute in einer Vielzahl von Rollen und Settings für lesbische Sichtbarkeit einsetzt und eingesetzt hat – häufig gegen alle Widerstände“, sagte Sozial-und Integrationsminister Kai Klose (Die Grünen) während der Feierstunde gestern im Biebricher Schloss. „Sie ist Vorbild für viele junge Menschen gerade auch in den ländlichen Regionen Nordhessens.“

Die Liste von Kings Engagements ist lang: Frauen- und Jugendarbeit, Theaterprojekte, Vereins- und Freizeitsport und die Organisation des CSD in ihrem Wohnort Kassel, Anitrassismus- und Bildungsarbeit sowie Body Positivity und Diskriminierungsschutz. Gelobt wurde auch, dass sie als „Mittlerin zwischen den Räumen“ aktiv sei.

Insgesamt waren 12 Nominierungen für Personen oder Organisationen eingegangen, aus denen eine 5-köpfige Jury die Preisträgerin auswählte.

Der mit 10.000 Euro dotierte Hessische Preis für lesbische Sichtbarkeit wird künftig alle zwei Jahre verliehen. Hessen ist damit nach Berlin das zweite Bundesland, das einen Preis für lesbische Sichtbarkeit vergibt (wir berichteten).

 

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