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Weibliche Vorbilder gesucht: Wer soll den Anne Klein-Frauenpreis 2021 bekommen?

Die Heinrich-Böll-Stiftung ruft zu Vorschlägen für seinen jährlichen Preis auf. Nominiert werden sollen Frauen, die engagiert und vorbildhaft für Gleichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung und Frauenförderung eintreten.

Stefan Röhl/ Heinrich-Böll-Stiftung Der Anne-Klein-Frauenpreis, designt von Stefan Dreyer

29.7.2020 - Wer soll den Anne Klein-Frauenpreis 2021 bekommen? Die Heinrich-Böll-Stiftung ruft zu Vorschlägen für Nominierungen auf; noch bis zum 1. September können Einzelpersonen und Initiativen ihre Kandidatinnen aus dem In- und Ausland einreichen.

Mit dem Preis zeichnet die Grünen-nahe Stiftung seit 2012 Frauen aus, die „als Vorbilder andere Frauen und Mädchen zu geschlechterdemokratischem Handeln ermutigen“, etwa durch „Beseitigung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der geschlechtlichen Identität, politisches Engagement zur Verwirklichung von Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechten und Förderung von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Forschung“, wie es auf der Webseite heißt.

Die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung ging in diesem Jahr an die indische Menschenrechtlerin und Frauenaktivistin Prasanna Gettu und 2019 an die drei Ärztinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász für ihr Engagement gegen das Informationsverbot im Abtreibungsparagrafen §219a.

Anne Klein (1950-2011), die Namensgeberin des Preises, war Anwältin, feministische Aktivistin und die erste offen lesbische Senatorin in Berlin, wo sie auch das bundesweit erste „Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ ins Leben rief.

Die nächste Preisverleihung wird am 5. März 2021 in Berlin stattfinden.

Alle Informationen und die Nominierungskriterien zum Anne-Klein-Frauenpreis stehen hier, Einsendeschluss ist der 1. September 2020.

 

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