L-Mag

Wie die L-MAG-News wieder in eurer Facebook-Chronik auftauchen

Seit Facebook mal wieder an seinem Algorithmus geschraubt hat, werden die aktuellen L-MAG-Posts nur noch rund 10 Prozent unserer Fans angezeigt. Wir erklären, was es damit auf sich hat – und wie ihr das mit zwei einfachen Klicks ändern könnt.

Canva/ Eugenio Marongiu

Von Dana Müller

20.2.2018 - Tauchen unsere L-MAG-News und K-Word-Posts nicht mehr in eurer Facebook-Chronik auf? Dann geht’s euch wie rund 90 Prozent unserer Fans dort. Der Grund: Das digitale Netzwerk hat seinen Algorithmus mal wieder geändert - mit verheerenden Folgen für eine unabhängige Zeitschrift wie uns.

Facebook möchte, dass wir die einzelnen Posts bezahlen, um unsere Fans und Abonnentinnen zu erreichen. Je mehr Geld wir überweisen, umso mehr Leuten wird ein Post angezeigt. Diese Funktion - man erkennt sie an dem kleinen Zusatz „sponsored“ – gibt es schon länger. Der neue Algorithmus benachteiligt nun aber Medien und Unternehmern noch stärker als zuvor, solange die Kasse nicht klingelt.

Schon vor der Änderung wurden Posts nicht einfach allen Fans angezeigt. Wer welche Inhalte angezeigt bekam, war im streng geheimen Algorithmus von individuellen Vorlieben und Nutzungsverhalten abhängig.

L-MAG will euch nicht mit Werbung belästigen, sondern informieren

Früher erreichten wir mit einem News- oder K-Word-Post knapp die Hälfte unserer rund 21.600 Facebook-Fans – jetzt sind es nur noch unter 10 Prozent. Schade! Wo wir euch doch eben nicht mit Werbung belästigen, sondern mit interessanten News rund um lesbische Themen versorgen wollen.

Für uns ist diese Entwicklung fatal, denn für Facebook ist jede nicht-private Person - also auch kleine Verlage und Zeitschriften, Vereine und gemeinnützige Organisationen - eine potenzielle Finanzquelle. Und so erhaltet ihr jetzt die Produktwerbung von Unternehmen, die dafür genügend Geld haben, während beliebte LGBT-Seiten nun nicht mehr in eurem Newsfeed autauchen.

Und so wird L-MAG wieder in eurer Facebook-Chronik angezeigt:

1. Geht auf unsere Facebook-Seite

2. Bewegt die Maus am oberen Rand auf den Button „Abonniert“

3. Ein neues Feld öffnet sich: Setze dort ein Häkchen neben „Als Erstes anzeigen“

Schon fertig! Nun werden dir weiterhin unsere News, K- Word und Musik-Tipps angezeigt. Und keine Sorge: Wie es deinen Freundinnen geht, erfährst du trotzdem weiterhin!

Warum macht Facebook das?

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verkündete im Januar: „Mittlerweile gibt es mehr öffentliche Inhalte als Posts von Freunden und Familie.“ Das ist ein Problem, denn von der ursprünglichen Idee, Menschen zu vernetzten, hat sich Facebook damit absolut entfernt.

Der Marktführer erwirtschaftet mit seinen weltweit 2,1 Milliarden aktiven Nutzerinnen und Nutzern (= loggen sich mindestens einmal im Monat ein), davon rund 30 Mio. aus Deutschland, inzwischen einen Quartalsgewinn von 2,9 Mrd. Euro (4. Quartal 2017).

Das gefällt vielen Userinnen nicht. Der Vorwurf: Durch immer mehr Werbeeinnahmen würde Facebook die Menschen aus den Augen verlieren und sich stattdessen auf Unternehmen konzentrieren, für die Facebook eine Datengoldgrube und der direkte Weg zu neuer Kundschaft ist.

Will Facebook das Wohlbefinden der Menschheit retten?

Deshalb nun Zuckerbergs öffentliche Reaktion: „Wir spüren die Verantwortung, dass unser Service nicht nur Spaß machen soll, sondern auch dem Wohlbefinden der Leute helfen sollte“, schrieb er auf Facebook und verweist auf Studien, die zeigen, dass soziale Kontakte über Plattformen dazu führen, sich „mehr verbunden und weniger einsam zu fühlen“, während „passives Lesen von Artikeln und Schauen von Videos – auch wenn sie unterhaltsam und informativ sind – vielleicht nicht so gut sind.“

Nun ja, ob das Ziel von Facebook wirklich das „Wohlbefinden“ der Userinnen und User ist? Mit den neuen Berechnungen für den Newsfeed werden Unternehmen jedenfalls dazu gepusht, mehr Geld bei Facebook zu lassen.

Der neue Algorithmus stärkt jetzt zwar Inhalte aus dem Freundes- und Familienkreis, benachteiligt gleichzeitig aber kleine Firmen und Medien, die nicht das nötige Werbebudget haben. Dabei ist es ein Unterschied, ob die neue Tütensuppe oder eine schwedische Einbauküche promotet werden oder ob eine unabhängige Zeitschrift wie wir ihre journalistischen Inhalte kostenlos zur Verfügung stellt. Am Ende steht das Geld dann wohl doch über dem Wohlbefinden einzelner.

Übrigens: Eigentlich braucht ihr Facebook gar nicht – checkt einfach regelmäßig direkt unsere Webseite. Mit dem Smartphone könnt ihr einen L-MAG-Button auf euren Startbildschirm hinzufügen und so immer auf dem Laufenden bleiben (hier steht, wie’s geht).

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