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„Ich dachte, ich muss das aushalten“: Gewalt in lesbischen Beziehungen

Auch in lesbischen und queeren Beziehungen kommt es vor, dass Menschen Gewalt durch ihre engsten Vertrauten erleben. Über das Thema wird noch wenig gesprochen. Woran liegt das und wie finden Betroffene Unterstützung? Mit einer Liste von Anlaufstellen.

Yan Krukov/Pexels

Erschienen in der L-MAG-Ausgabe 5-2026 (Sep/Okt.)

Von Luciana Ferrando

Vor drei Jahren kam Kath mit einer Frau zusammen – und dachte: „Jetzt bin ich gerettet.“ Kath ist 36, lebt in Berlin und war zuvor noch keine queere Liebesbeziehung eingegangen. „Meine letzte Beziehung war mit einem toxischen Mann und als ich meine Ex-Freundin kennenlernte, glaubte ich, dass ich nie wieder Gewalt erleben müsste.“ Leider aber stimmte dies nicht.

Der Autorin, Hörspielregisseurin und -produzentin Tia Morgen erging es ähnlich. „Ich habe mich mit 26 geoutet“, erzählt sie. „Vorher war ich in Beziehungen mit cis Männern. Nach meinem Outing dachte ich: Jetzt bin ich auf der sicheren Seite.“ Dann aber habe sie von immer mehr Fällen erfahren, bei denen es auch in queeren Beziehungen zu Gewalt kam. Und schließlich machte Morgen selbst eine solche Erfahrung.

Lesbische Lebensrealitäten bleiben unsichtbar

Das Thema ist beklemmend und oft noch ein Tabu. Erst seit einigen Jahren gewinnt es an Sichtbarkeit, auch in verschiedenen LGBTIQ*-Medien. Und das ist gut so. Gewalt in lesbischen und queeren Beziehungen muss thematisiert werden. Nur so können wir besser verstehen, was sie ausmacht. Und welche Wege aus der Gewalt möglich sind.

In ihren hetero Beziehungen, sagt Tia Morgen, habe sie ungesunde Dynamiken relativ schnell sehen und benennen können. Dadurch konnte sie Maßnahmen treffen, um sich selbst zu schützen. In ihrer queeren Beziehung sei dies weniger leicht gewesen.

„Auch wir erleben in unseren Kreisen Gewalt“, sagt die Autorin im Gespräch mit L-MAG. „Aber es gibt bis heute eine Unsichtbarkeit lesbischer Lebensrealitäten. Das hat mit Misogynie und Homophobie zu tun.“ Entsprechend sei Gewalt innerhalb lesbischer Beziehungen etwas, über das noch kaum gesprochen werde.

Der patriarchale Mythos von der „friedfertigen Frau“

Ihre eigenen Erlebnisse – und die vieler anderer, deren Geschichten sie gesammelt hat – ließ Tia Morgen in ihr Hörspiel „Nixe“ einfließen. Nächstes Jahr erscheint außerdem ihr Romandebüt zum Thema. Von jenen, mit denen sie persönlich in den Austausch kam, habe sie oft gehört: „Danke, dass du das ansprichst.“

Mehr Räume zu schaffen, in denen Betroffene sich öffnen können: Dies fordert auch die Psychotherapeutin und Soziologin Constance Ohms. „Dass weiblich gelesene Personen keine Gewalt ausüben können, ist ein patriarchaler Mythos“, erklärt sie. „So wie die Friedfertigkeit der Frau* ein gesellschaftlicher Mythos ist. Wenn ich mit diesem Bild im Kopf in eine Beziehung gehe und denke: ,Sie ist eine Frau, sie versteht mich‘, kann es sein, dass ich vor toxischen Verhaltensweisen die Augen zumache.“

Hilfloser Umgang in der Lesbenbar

Ohms leitet die Fachberatungsstelle gewaltfreileben in Frankfurt am Main. Sie unterstützt Frauen*, Lesben, Bi+, trans*, nicht-binäre und queere Menschen, die Gewalterfahrungen gemacht haben. 1993 erschien Ohms erstes Buch zum Thema: „Mehr als das Herz gebrochen. Gewalt in lesbischen Beziehungen“. In den 90er- und Nullerjahren habe sich Gewalt oft in Eifersuchtsdramen gezeigt, bei denen es manchmal auch zu körperlichen Angriffen kam, erinnert sie sich.

Wenn dies in öffentlichen Räumen stattfand, zum Beispiel in einer Lesbenbar, sei der Umgang damit oft hilflos gewesen. „Oft wurden einfach beide Personen der Bar verwiesen.“

Studie: Queere Menschen öfter von Gewalt betroffen

Das Bundesfamilienministerium und das Bundeskriminalamt haben Daten zur Betroffenheit von Gewalt erhoben.

Für die Studie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ wurden deutschlandweit Personen zu ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis: Menschen aus der queeren Community sind häufiger von psychischer und körperlicher Gewalt in Partnerschaften oder durch Ex-Partner:innen betroffen als nicht-queere Menschen.

Allerdings fielen die Unterschiede geringer aus als bei Gewalt, die außerhalb von Beziehungen passiert – etwa bei sexuellen Übergriffen, Stalking oder Angriffen im digitalen Raum, Gewaltformen, von denen queere Personen deutlich häufiger betroffen sind als nicht-queere.

16,7 Prozent der Befragten wurden der Gruppe LGBTI* zugeordnet, die viele Lebensrealitäten umfasst. Entsprechend bildeten die Daten nur einen Querschnitt ab, sagt Ohms. Die Studie zeige „nicht detailliert, ob es innerhalb der queeren Gruppen Unterschiede gibt“. Trans Personen etwa seien statistisch öfter von Gewalt in ihren (ehemaligen) Beziehungen betroffen als beispielsweise cis lesbische oder cis schwule Personen.

Hass von außen hat Einfluss auf queere Beziehungen

Was die Studie auch nicht thematisiert: Aggression von außen kann Gewalt innerhalb queerer Beziehungen begünstigen. „Gewalt in den nahen Beziehungen queerer Menschen findet in einem gesellschaftlichen Kontext statt, in dem Queerfeindlichkeit wieder zunimmt“, sagt Constance Ohms.

Solange queere Lebensweisen nicht als normaler Teil der Gesellschaft anerkannt würden, habe das Auswirkungen auf queere Beziehungen. Auch „verinnerlichte Homo- oder Queernegativität“ könne eine Rolle spielen. „Der Hass, den queere Menschen erleben, bleibt nicht außerhalb von uns, wir tragen ihn manchmal in unsere Beziehungen hinein.“

Im Extremfall entstehe das Gefühl: „Wenn es dich nicht gäbe, wäre ich nicht lesbisch.“

Ab wann ist Gewalt Gewalt?

„Ist es Gewalt, wenn einmal die Hand ausrutscht? Oder erst nach dem zehnten Mal? Wie viel muss ich ertragen?“ Das sind Fragen, die sich die Menschen stellen, die Constance Ohms Beratung aufsuchen.

Konflikte in Beziehungen seien normal, sagt Ohms. Doch es gebe einen Unterschied zu gewalttätigen oder toxischen Mustern: „Bei einem Streit gibt es unterschiedliche Sichtweisen, die konflikthaft sein können, aber man versucht immer wieder, zusammenzukommen.“ Bei Gewalt gehe es darum, die Oberhand zu gewinnen. „Das ist eine Form von Kontrolle und auch eine Art Vernichtung des anderen Menschen.“

Für viele Menschen sei es Gewalt „erst dann, wenn man körperlich verletzt wird“, erzählt Anja aus Stuttgart im Telefongespräch mit L-MAG. „Deshalb werden Manipulation, emotionale Gewalt oder Lügen oft nicht so verstanden, obwohl sie genauso schlimme Auswirkungen haben können.“

Der erste Schritt: Das Erlebte benennen können

Sie selbst habe zwar keine körperliche Gewalt erlebt. Nach der Trennung von ihrer Ex-Freundin war die 34-Jährige dennoch traumatisiert. Nur langsam und mit psychologischer Hilfe konnte sie die Erlebnisse verarbeiten. Dabei war für sie wichtig, zu erkennen: Das, was ich erfahren habe, war Gewalt.

Die Wenigsten, die zu ihr in die Beratung kommen, könnten dies sofort so beschreiben, sagt Ohms. „In der Regel kommen Menschen mit dem Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht.“

So war es auch bei der 42-jährigen Iri. Der Konflikt mit ihrer Ex-Partnerin entzündete sich zunächst an Geld. „Nach einigen Monaten, die wir zusammen waren, kam das erste Geldleihen,´dann das zweite und das dritte. Heute hat meine Ex immer noch 3000 Euro Schulden bei mir, die ich nie wieder sehen werde”, erzählt sie L-MAG.

Schlimm wurde es, nachdem das Paar zusammengezogen war. „Das ging sechs Wochen gut, bis ich ihr wahres Gesicht kennengelernt habe. Da begann die Gewalt in Form von Ablehnung, Anschreien und Lügen.“ Dennoch sagte Iri sich: „Wenn wir kommunizieren können, werden wir Lösungen finden.“

Selbstzweifel nach dem Coming-Out

Viele haben schon zu Beginn einer Beziehung ein schlechtes Bauchgefühl, ignorieren es aber oder denken: „Vielleicht liegt es an mir.“ Vor allem, wenn sie zum ersten Mal in einer lesbischen oder queeren Partnerschaft sind.

Anders als sie selbst hatte sich ihre Ex-Partnerin bereits mit zwanzig geoutet, erzählt Anja. „Dadurch hatte ich Angst, sie wieder zu verlieren. Es hatte so lange gedauert, bis ich selbst diesen Schritt geschafft hatte, dass ich dachte: Ich muss das alles aushalten.“

Kath erlebte dies ähnlich. „Wir waren für unser erstes Date in einer Kneipe. Dann gingen wir zu ihr, wo sie alle Entscheidungen darüber traf, was wir machen oder nicht. Ich fand das komisch, aber ich habe alles so gemacht, wie sie es wollte, weil für mich alles neu war.“

Alles nur „lesbian drama“?

Spätestens als die Ex-Partnerin bei Kath einzog, waren die Warnsignale nicht mehr zu übersehen. „Wenn ich das Gemüse nicht so schnitt, wie sie es wollte, oder Krümel auf dem Tisch vergaß, schrie sie mich an oder beleidigte mich.“ Sätze wie „Wie kannst du nur so dumm sein?“ habe Kath oft zu hören bekommen. „Ich habe trotzdem versucht, damit umzugehen.“

Ihrer Partnerperson gegenüber zeigen Betroffene häufig eine große Empathie. „Die Sehnsucht, im selben Boot zu sitzen, entsteht, weil zum Beispiel beide Homophobie und Sexismus erleben“, berichtet Tia Morgen. „Man schottet sich ab: ,wir gegen die anderen‘. Das kann zu ungesunden Dynamiken führen.“

Ein Klischee über lesbische Beziehungen ist, dass diese eben besonders „intensiv“ oder „dramatisch“ seien. Schädliche Formen emotionaler Abhängigkeit können als Ausdruck großer Liebe missverstanden werden.

Lügen und Isolation im Freund:innenkreis

Morgen hält es für ein deutliches Warnzeichen, wenn man dem eigenen Freundeskreis gegenüber nicht mehr ehrlich ist. „Weil man weiß: Wenn ich jetzt erzählen würde, was wirklich los ist, würden meine Freund:innen sagen: ,Das geht nicht‘“.

Kaths Ex-Partnerin wollte sich nicht mehr mit Kaths Freund:innen treffen, weil sie diese langweilig fand. „Sie sagte: ,Ich möchte nicht, dass du dahin gehst, dann verlässt du mich und ich bin allein.‘ Ich hatte ein schlechtes Gewissen, versuchte, sie zu trösten“, erzählt Kath. „Aber irgendwann hatte ich nur noch Stress im Kopf. Ich konnte nicht mehr arbeiten, wusste nicht mehr, wer ich bin. Es ging nicht weiter.“

Aus therapeutischer Sicht sei so eine Erkenntnis entscheidend, sagt Constance Ohms. „Man muss merken: ,Die Beziehung tut mir nicht gut.’”

Beschämung, Zwangsouting und andere Formen der Kontrolle

Wenn sie heute zurückdenke, frage sie sich, warum sie dies erst so spät erkannte, meint Iri. „Ich möchte nicht sagen, dass ich mich schäme, aber es fällt mir kein anderes Wort ein. Aus heutiger Sicht war die Zeit sehr lehrreich.“

Schamgefühle seien bei Betroffenen queerer Partnerschaftsgewalt oft stark, weiß Constance Ohms. „Die gesellschaftliche Wertsetzung bedeutet auch eine Beschämung: ,Du bist anders, du bist queer.‘ Und dann erlebe ich Gewalt in der Beziehung und es kommt eine zweite Scham hinzu.“

Zum Geburtstag ihrer Ex war Anja gemeinsam mit ihr in einem Hotel. Nach dem Frühstück ging Anja aufs Zimmer, um an einem digitalen Arbeitsmeeting teilzunehmen. Ihre Ex fing an, Sachen durch das Zimmer zu werfen. „Das war mir sehr unangenehm“, erzählt Anja. „Weil meine Kamera an war und ich Angst hatte, dass meine Kolleg:innen das mitbekommen.“

Vom Outing am Arbeitsplatz oder vor der Familie bis hin zum Wegwerfen von Hormonen gebe es „Möglichkeiten, die mit Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung verbunden sind, um Kontrolle auszuüben“, erklärt Constance Ohms. Umso vulnerabler das Gegenüber ist, desto schlimmer könne sich das auswirken, etwa für illegalisierte Personen.

Zu wenig Angebote für Betroffene

Anja geht es heute wieder gut. Innerhalb der queeren Szene sei es zwar nicht leicht gewesen, eine gesunde Distanz zu finden. „Weil die Räume oft dieselben sind und man immer wieder aufeinander treffen kann.” Aber ihr soziales Umfeld habe sie aufgefangen.

Kath hingegen hätte sich mehr Unterstützung gewünscht. „Ich musste alles alleine tragen, wusste von den Beratungsstellen nichts und fand auch keinen Therapieplatz.”

Im gesamten deutschsprachigen Raum bräuchte es noch mehr Angebote. Und einen intersektionalen Blick, der auch Faktoren wie Behinderung, Migrationsgeschichte oder Sucht mitdenkt, meint Constance Ohms. Wichtig ist ihr, Gewalt nicht als Problem einzelner Beziehungen zu betrachten. Sondern als Problem der gesamten Gesellschaft.

„Desto mehr Sprache wir für das Thema entwickeln, umso besser“, so das Fazit von Tia Morgen. Dies ermögliche es Menschen, zu sagen: „Hey, ich kenne das. Mir ist auch etwas passiert.“ Und plötzlich fühlt man sich nicht mehr so allein.

 

HIer findest du Unterstützung, wenn du Gewalt in deiner Beziehung erlebst, früher mal erlebt hast - oder einer Freund:in helfen möchtest:

Notrufe für Frauen* in Deutschland, Österreich, Schweiz

Deutschland: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016, hilfetelefon.de

Österreich: Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555, frauenhelpline.at

Schweiz: Hilfe bei Gewalt (für alle Geschlechter) 142, opferhilfe-schweiz.ch

LGBTIQ*-Notrufe: Wenn die Zeit nicht so drängt, sind sie vielleicht die erste Wahl: In Österreich gibt es in mehreren Städten die courage-beratung.at, in der Schweiz die lgbtiq-helpline.ch

Frauenhäuser sind wichtige Rückzugsmöglichkeiten, wenn die eigene – vielleicht sogar gemeinsame – Wohnung zur Falle wird. Allerdings sind Frauenhäuser und auch andere Beratungsstellen für Frauen „unterschiedlich gut auf die Lebensrealitäten von queeren Menschen sensibilisiert“, wie es Alessandra Widmer von der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) ausdrückt. Viele heißen zumindest auf ihren Websites allerdings auch FLINTA* und insbesondere trans Personen willkommen.

Wo das nächste Frauenhaus liegt, erfahrt ihr auf: frauenhaus-suche.de, frauenhaeuser.ch, hilfsangebote-bei-gewaltgegen-frauen.at

Weitere Hilfsangebote

BERLIN:

BIG: Die „Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen“ (BIG) koordiniert mehrere Angebote. Ihr Ziel: „Häuslicher Gewalt ein Ende setzen.“ Auf der von ihr initiierten „Notfallkarte für lesbische und Trans*Frauen“ finden diese alle Anlaufstellen auf einen Blick.

big-berlin.info

Lesbenberatung: Die Lesbenberatung hat große Expertise in Sachen Gewaltschutz und Antidiskriminierung. Davon profitieren nicht nur Berliner:innen. Auf der Website findet sich eine lange Liste mit queer-feministischen Anlaufstellen in ganz Deutschland.

lesbenberatung-berlin.de/links

LesMigraS: Teil der Lesbenberatung Berlin und spezialisiert auf Antigewalt, Antidiskriminierungund Empowerment – in vielen verschiedenen Sprachen. Zielgruppe sind queere Frauen*, die auch Schwarz, Indigenous, Person of Color, Migrant*in oder geflüchtet sind. Gewalt in Beziehungen (freundschaftlich, romantisch oder sexuell) ist einer der Beratungsschwerpunkte.

lesmigras.de

L-Support: Das Antigewaltprojekt von und für lesbische, bisexuelle und queere Frauen unterstützt bei der emotionalen Verarbeitung von Gewalt und vermittelt sensibilisierte Ärzt:innen, Anwält:innen und Psycholog:innen. Online berät das Berliner Projekt bundesweit. Übrigens: Das L-Support-Team arbeitet hauptsächlich ehrenamtlich und sucht Unterstützung!

l-support.net

Queere Schutzwohnung: Der LSVD Berlin-Brandenburg organisiert queeren Menschen einen geschützten Ort, wo sie vorübergehend wohnen können.

queere-schutzwohnung.de

TIN*-Antigewaltberatung: „Queer Leben“, ein Bereich der Berliner Schwulenberatung, unterstützt trans, inter und nicht binäre Personen, etwa wenn sie von (Ex-)Partner:innen kontrolliert, geschlagen oder vergewaltigt wurden.

queer-leben.de

Zufluchtswohnungen: Der feministische Verein ZUFF nimmt seit 2023 auch trans Frauen sowie ältere männliche Kinder mit ihren Müttern in seine Schutzwohnungen auf.

zufluchtswohnungen.de

ERFURT:

Frauenzentrum Brennessel: Zur Brennessel gehört auch die Lesbenberatung, die vor allem beim Coming-out und Vernetzen hilft. Sie kann aber auch Beratungsdienst und Zufluchtsstätte vermitteln.

frauenzentrum-brennessel.de

FRANKFURT/Main:

gewaltfreileben: Die Beratungsstelle für Lesben, trans und queere Menschen hat ein eigenes „Beratungsangebot für FLINTA*, die „Gewalt in ihren familiären und/oder intimpartnerschaftlichen Bezügen erleben“.

gewaltfreileben.org

HAMBURG:

Intervention: Seit 1982 begleitet der Lesbenverein Intervention SLINTA (das S steht für „sapphisch“) durchs Leben und ist auch bei Gewalterfahrungen eine erste Anlaufstelle.

intervention-hamburg.de

KIEL:

Donna Klara: In belastenden Situationen unterstützt die psychosoziale Frauenberatungsstelle FLINTA* mit ihrem feministischen Beratungsangebot und hilft ihnen dabei, (wieder) handlungsfähig zu werden.

donna-klara.de

KÖLN:

Rubicon: Koordiniert in NRW die Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans*. Dabei geht es vor allem um Gewalt von außerhalb, aber das Team weiß, dass Gewalt auch „zu Hause, beim Dating oder in der Szene stattfindet“.

rubicon-koeln.de/antigewalt

LEIPZIG:

Bellis: Zum Verein gehört die Fachberatungsstelle für queere Betroffene von sexualisierter Gewalt. Sie hilft allen queeren Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Egal wann, wo und durch wen.

bellis-leipzig.de

MÜNCHEN:

LeTRa: Die Lesbenberatung ist Teil des Münchner Unterstützungsnetzes für „von Gewalt betroffenen Frauen“. Falls nötig, vermittelt sie an Anwält:innen, Ärzt:innen oder spezialisierte Fachstellen. Lesetipp: die LeTRa-Broschüre „Gewalt in lesbischen Beziehungen“.

letra.de

STUTTGART:

FETZ: Die Lesbenberatung ist Teil des FETZ und unterstützt auch bei Beziehungskonflikten und den Folgen sexueller Gewalt.

frauenberatung-fetz.de

Frauen helfen Frauen: „Beratung & Information für Frauen“ (BIF) ist Teil des Vereins Frauen helfen Frauen und unterstützt alle, die von Gewalt durch (ehemalige) Beziehungspartner*innen betroffen sind.

fhf-stuttgart.de

 

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