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K-Word #24: Neues aus der Lesbenwelt

Heute mit: Kate Moennig und anderen Stories aus 10 Jahre "The L Word", Ellen DeGeneres, den "Bauer sucht Frau"-Lesben Lena und Janine, Amy Winehouse, der Hochzeit des lesbischen "Glee"-Stars Dot-Marie Jones und einer lesbischen Eissorte!

Von Karin Schupp

l-mag.de, 27.12. - Lustig, dass es jetzt schon Making Of-Filme von TV-Trailern gibt, aber wer letzte Woche Ellen DeGeneres' ersten Ankündigungsfilm für die Oscar-Verleihung (s. K-Word#23) gesehen hat, wird sich auch diesen Blick hinter die Kulissen nicht entgehen lassen wollen:

Am Wochenende vor Weihnachten heiratete Glee-Star Dot-Marie Jones in Los Angeles ihre Lebensgefährtin Bridgett Casteen, die jetzt – hihihi- Bridgett Jones heißt. Damit überraschten die beiden auch ihre Gäste, die sie unter dem Vorwand eines Weihnachtsparty eingeladen hatten. Jones spielt in der Teenie-Serie die (heterosexuelle) Football-Trainerin Beiste und outete sich im Sommer 2012 als lesbisch.

Dot-Marie Jones (rechts) und ihre Frau Bridgett - Foto: Screenshot, www.youtube.com/watch

In der aktuellen L-MAG feiern wir 10 Jahre The L Word - am 18.1.2004 lief im US-Fernsehen die erste Folge - und ihr erfahrt darin so einiges, was ihr noch nicht über die erste Lesbenserie aller Zeiten wusstet. Und ihr als treue K-Word-Leserinnen bekommt noch ein bisschen Bonusmaterial!

Nachdem sie sich im Heterofach nicht recht durchsetzen konnte, spielt Kate Moennig (Shane) wieder eine Lesbe: ihre neue Serie Ray Donovan läuft ab 10. Feb. beim deutschen Pay-TV-Sender Fox. Aber extra dafür ein Abo abzuschließen, würde ich nur Hardcore-Fans empfehlen: es geht in erster Linie um unsympathische Männer, die unsympathische Dinge tun, und Moennigs Rolle als Assistentin der Hauptfigur ist sehr klein. Hier als Vorgeschmack alle ihre Szenen in Folge 1 (und macht euch keine falschen Hoffnungen: die Bettszene bleibt ihre einzige in der ganzen Staffel!):

„Girls in tight dresses/ Who drag with moustaches…“ – gegen BETTYs Titelsong wurde offenbar ein Plagiatsvorwurf laut: die Rechteinhaber des Musicals Sound of Music  hatten darin wohl das Lied My Favorite Things wiedererkannt. Ob sie die Klage fallen ließen, verloren oder sich außergerichtlich einigten, wurde nicht bekannt, aber der Vorspann wurde bekanntlich nicht geändert. Aber vergleicht selbst: hier könnt ihr euch noch mal den L Word-Song anhören, und hier singt Julie Andrews in der Sound of Music-Verfilmung von 1965:

Im Heft freuen wir uns auch darüber, dass The L Word-Boss Ilene Chaiken 2011 erstmals einräumte, dass Danas Tod ein Fehler gewesen sein könnte - bis dahin hatte sie ihre Entscheidung immer tapfer verteidigt. Dieses historische Eingeständnis, das sie während einer (für die DVD-Gesamtbox gefilmte) Cast-Reunion machte, und Jennifer Beals’ Entgegnung darauf solltet ihr euch mit eigenen Ohren anhören:

Lesbisches Happy End bei Bauer sucht Frau: Lena und Janina sind nicht nur immer noch ein Paar, wie man Anfang der Woche in einem Special der RTL-Verkupplungsshow sehen konnte, sondern ziehen auch im Januar zusammen – und zwar in Janines Heimatland Schweiz, wo Lena einen Job in einen Milchvertrieb gefunden hat. „Ich vermisse meine Familie, meinen Hund und meine Freunde sehr, aber hier mit Janine bin ich einfach nur glücklich!“, sagte Lena der Zeitschrift OK!. Und auch Modedesignerin Janine freut sich: „Endlich leben wir jetzt richtig zusammen und können jeden Tag gemeinsam genießen!“ Und nach diesem Erfolg war das bestimmt nicht die letzte lesbische Bäuerin, die RTL an die Frau bringen wird!

Mädels, der Käse wird klumpig! Janine (links) und Lena - Foto: RTL (www.rtl.de/cms/sendungen/bauer-sucht-frau.html)

Da hat wohl eine PR nötig: die Popsängerin Neon Hitch  erzählte der britischen Boulevardpresse, dass sie eine Liaison mit ihrer früheren Mitbewohnerin Amy Winehouse hatte: „Ich liebte Amy, Amy liebte mich. Wir waren uns sehr nah." Sicher purer Zufall, dass im Januar Hitchs neues Album  "301 to Paradise" erscheint… Richtig neu ist die Story übrigens nicht: Hitch, die sich als „irgendwie lesbisch“ bezeichnet, deutete die Affäre mit der verstorbenen Sängerin schon im Sommer 2012 überdeutlich an. Damals erwähnte sie „eine wunderbare Erinnerung” an eine Frau, die ihr "beibrachte, lesbisch zu sein", aber „nicht mehr unter uns ist und auf uns herabschaut."

Irgendwie lesbisch: Neon Hitch - Foto: Facebook/ N. Hitch

Lesben-Eis: Stephen Malkmus (Ex-Frontmann der Indie-Band Pavement) &The Jicks haben anlässlich der Veröffentlichung ihres Albums „Wig Out at Jagbags“ die Eissorte „Cinnamon and Lesbians“ (Zimt und Lesben), benannt nach einem Song auf der Platte, kreiert. Das Eis wird im Januar exklusiv in einem New Yorker Café verkauft, ist nicht vegan - was bei einem Lesben-Eis doch wohl das Mindeste gewesen wäre! - und enthält womöglich nicht mal Zimt: im Clip, der den sinnfreien Songtext fast wörtlich visualisiert, kommt jedenfalls keiner vor (Lesben aber schon)!


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