L-Mag

Danke, La Gata! Du wirst uns fehlen!

Das Ende einer Legende: Deutschlands älteste Lesbenbar in Frankfurt/Main musste nach 54 Jahren schließen, weil der Mietvertrag gekündigt wurde. Alle Bemühungen, die lesbische Institution zu retten, blieben leider ohne Erfolg.

Renate Hoyer Ricky Wild im La Gata

13.4.2026, red. Eine traurige Nachricht: Das La Gata in Frankfurt am Main öffnete am 11. April zum letzten Mal. Der Bar war der Mietvertrag gekündigt worden (L-MAG berichtete). Leider habe die Vermieterin „kein Interesse an Gesprächen gezeigt“, teilte das La Gata seinen vielen treuen Fans und Mitstreiter:innen über Instagram mit. Alle juristischen Mittel seien ausgeschöpft.

Der Aufschrei über die Schließung ist nicht nur innerhalb der Community groß. Am 14. März fand eine Demo für den Fortbestand des Ortes statt, das La Gata-Team stellte einen Eilantrag auf Räumungsschutz vor Gericht, eine Petition auf Change.org forderte einen langfristigen Schutz der Bar als kulturell bedeutenden Ort. Leider ohne Erfolg.

Die 1971 gegründete Bar war die älteste noch bestehende Lesbenkneipe Deutschlands, zugleich eine der ältesten weltweit, und ein Teil lesbischer Kulturgeschichte. Wirtin Erika „Ricky“ Wild eröffnete den Laden vor fast 55 Jahren und brachte ihn, auch dank einer Spendenaktion, gut durch die Corona-Pandemie (L-MAG berichtete). Dass dort nun zum letzten Mal gefeiert wurde, ist ein großer Verlust. L-MAG schließt sich den vielen Abschiedsposts auf Sozialen Medien an und sagt: Danke, La Gata, für all die schöne Zeit!

 

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